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Personalpolitik im Bundesrat und Parlament

Der Bundesrat prägt die Personalpolitik für die Bundesverwaltung ebenso wie der parlamentarische Diskurs und gesellschaftliche Entwicklungen. In diesem Gesetzgebungsprozess erarbeitet das EPA die Grundlagen, indem es Änderungen im Personalrecht vorbereitet oder neue Bestimmungen entwirft.

Bundeshaus in Bern mit Kuppeln und Schweizer Fahnen umgeben von Bäumen und Gebäuden unter bewölktem Himmel

Personalpolitische Geschäfte des Bundesrates

Der Bundesrat ist als oberste Arbeitgebervertretung der Bundesverwaltung für die Umsetzung einer fortschrittlichen Personal- und Vorsorgepolitik verantwortlich. Seine Beschlüsse haben direkte Auswirkung auf das Personalmanagement der Bundesverwaltung mit ihren rund 43'000 Mitarbeitenden.

Medienmitteilungen zu allen personalpolitischen Geschäften:

19. August 2026

Publikationshinweis

Parlamentarische Initiative: Anpassung der Lohnbestimmungen für von der Vereinigten Bundesversammlung gewählte Personen.

19. Juni 2026

Entlöhnung des obersten Kaders der Unternehmen und Anstalten des Bundes: Bericht über das Geschäftsjahr 2025

Im Kaderlohnreporting informiert der Bundesrat jährlich über die Entlöhnung und weitere Vertragsbedingungen des obersten Kaders sowie der Leitungsorgane der bundesnahen Unternehmen und Anstalten. Er hat an seiner Sitzung vom 19. Juni 2026 den Bericht über das Geschäftsjahr 2025 gutgeheissen.

27. Mai 2026

Änderung der Bundespersonalverordnung

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 27. Mai 2026 bereits früher beschlossene Massnahmen mit einer Revision der Bundespersonalverordnung umgesetzt. Dazu gehören eine Reduktion beim Ferienanspruch oder der Treueprämie. Zudem enthält die Revision ergänzende Übergangsbestimmungen zum angepassten Lohnsystem und punktuelle Anpassungen an Bedürfnisse aus der Praxis.

15. April 2026

Publikationshinweis

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 15. April 2026 seine Stellungnahme zum Bericht der Staatspolitischen Kommission des Ständerates (SPK-S) vom 17. Februar 2026 über einen Entwurf zur Änderung des Bundespersonalgesetzes (BPG) verabschiedet.

6. März 2026

Personalmanagement der Bundesverwaltung: Bundesrat heisst Berichterstattung gut

Mit dem Reporting Personalmanagement informiert der Bundesrat jährlich über die Entwicklungen im Personalbereich der Bundesverwaltung. An seiner Sitzung vom 6. März 2026 hat er die Berichterstattung für das Jahr 2025 gutgeheissen. Fünf der elf strategischen Sollwerte wurden erreicht. Der Frauenanteil in den oberen Kaderlohnklasse wurde zum Beispiel von 28.7 auf 30 Prozent erhöht.

14. Januar 2026

Ergebnisse der Personalbefragung 2025

Der Bundesrat wurde an seiner Sitzung vom 14. Januar 2026 über die Ergebnisse der Personalbefragung 2025 informiert. Die Stichprobenbefragung bestätigt ein insgesamt positives Bild sowie ein anhaltend hohes Commitment der Mitarbeitenden.

Parlamentarische Vorstösse zur Bundesverwaltung als Arbeitgeberin

Jedes Mitglied des Parlaments kann mit Vorstössen Änderungen im Bundespersonalgesetz (BPG) oder in der Bundespersonalverordnung (BPV) anregen. Bei solchen Vorstössen oder bei Fragen für die Fragerunde klärt das EPA zuhanden des Bundesrats den Sachverhalt ab und bereitet eine Stellungnahme vor. Erst danach wird der Vorstoss in der zuständigen Kommission und später allenfalls im Rat beraten.

In der Geschäftsdatenbank des Parlaments finden Sie eine Übersicht zu allen personalpolitischen Vorstössen mit den Stellungnahmen des Bundesrates (> Zuständigkeit EFD; > Thema «Beschäftigung und Arbeit»).