Personal- und Führungsentwicklung
Komplexe Aufgaben, veränderte gesellschaftliche Erwartungen und die Digitalisierung stellen hohe Anforderungen an das Bundespersonal. Umso wichtiger ist es, dass die Mitarbeitenden die geforderten Kompetenzen gezielt weiterentwickeln können.

Für die Zielerreichung der Bundesverwaltung sind kompetente, leistungsfähige und motivierte Mitarbeitende entscheidend. Deshalb setzt die Bundesverwaltung in der Personal- und Führungsentwicklung neben dem fachlichen Know-how und den Unternehmenskompetenzen auch auf Selbst-, Sozial-, Methoden- und Sprachkompetenzen.
Das zahlt sich für die Mitarbeitenden ebenso wie für die Bundesverwaltung aus: Während das Personal flexibler und mobiler wird, kann der Bedarf an qualifizierten Fach- und Führungskräften nachhaltig gedeckt, das Commitment zur Arbeitgeberin gestärkt und die Attraktivität der Bundesverwaltung auf dem Arbeitsmarkt erhöht werden.
Aus- und Weiterbildungsangebot
Das Ausbildungszentrum der Bundesverwaltung (AZB) bietet eine breite Palette an Aus- und Weiterbildungen an – von Methodenkompetenzen über Selbst- und Sozialkompetenzen bis hin zu Kursen für IT-Anwendungen. Die Sprachkurse (Präsenzunterricht und online) widerspiegeln zudem den besonderen Wert, den die Bundesverwaltung auf Sprachkompetenzen legt. Um stets am Puls der Zeit zu sein, passt das AZB sein Kurs- und Selbstlernangebot konstant den aktuellen Bedürfnissen der Arbeitswelt an.
Führungsentwicklung
Die Führungskräfte spielen für die Verwaltungssteuerung und eine gemeinsame Führungskultur eine zentrale Rolle. Für die Bundesverwaltung ist eine gemeinsame Führungskultur zentral, weshalb das EPA auf verbindliche Grundlagen setzt. Die wichtigsten Instrumente dazu sind das Kompetenzmodell der Bundesverwaltung sowie die Werte und Grundsätze für die Zusammenarbeit (siehe unten). Die Führungsentwicklung wird in den Departementen und Verwaltungseinheiten umgesetzt. Die Amtsleitungen sorgen dafür, dass Führungstalente identifiziert und gefördert werden.